Der Blog der Dienstleisterin

Wenn ich durch die Liste der Blocksatz.co Facebook-Beiträge scrolle, fällt mir eines auf: Die meisten Posts beschäftigen sich mit dem jeweils aktuellen Blogpost oder mit zur Thematik passenden Kommentaren und Infos und eher seltener mit den Inhalten, für die Blocksatz.co eigentlich steht. Nun hat sich die*der eine oder andere sicher schon gefragt, was es mit diesem Blog auf sich hat. Immerhin bin ich keine klassische Bloggerin und auch auf der Website stößt man in erster Linie auf Leistungen und Preise, statt auf ausführliche Berichte darüber, warum ich mit dem Bloggen angefangen habe und welches Spezialgebiet von „Fashion“ über „Food“ bis „Travel“ ich denn verkörpere. Heute möchte ich dieses Rätsel lösen und euch die drei Funktionen des Blocksatz.co-Blogs verraten.

Punkt 1: Unverzichtbare Aktualität

Vielleicht ist es euch auch schon passiert, dass ihr durch Zufall oder gezielte Suche auf einer Website gelandet seid – sei es ein Onlineshop, ein Diestleistungsunternehmen oder eine reine Infoseite – und schnell feststellen musstet: Diese Website ist komplett veraltet. In der Online-Welt ist dieser Fauxpas ein unverzeihlicher. Aktualität ist aus mehreren Gründen das A und O einer Website. Zum einen weckt es das Vertrauen der Kund*innen. Das beste Beispiel dafür seid ihr selbst: Entdeckt ihr auf einer Unternehmensseite einen Blog, so seid ihr sicher gespannt was man dort Neues und Aktuelles erfahren kann. Doch wie würdet ihr reagieren, wenn der letzte Beitrag vor über einem Jahr geschrieben wurde? Das schreit geradezu nach Vernachlässigung und hält die meisten Interessent*innen vom Kauf oder der Kontaktaufnahme ab. Ein gut gepflegter Blog bringt stattdessen nicht nur regelmäßige Seitenbesuche, sondern auch einen großen SEO-Vorteil. Denn auch die Algorithmen der Suchmaschinen legen großen Wert auf aktive Websites. Man könnte den Blog also als ein organischen Marketinginstrument einstufen. Doch für mich steckt noch viel mehr dahinter.

Punkt 2: Das Schlupfloch der Ghostwriterin

Für viele meiner Kund*innen bin ich als Ghostwriterin aktiv. Meine Beiträge werden also unter deren Namen veröffentlicht. Dies ist seltener bei Produkt- oder Kategoriebeschreibungen der Fall, erfüllt bei Blogposts beispielsweise aber durchaus einen Zweck. Nun kann ich auf meiner Website also schlecht Referenzen angeben, wenn bei den verlinkten Projekten mein Name – durchaus beabsichtigt – garnicht auftaucht und meine Mitarbeit auch nicht unbedingt bekannt werden soll. Diskretion ist gefragt.  Daher biete ich zu Beginn einer Zusammenarbeit den ersten Text prinzipiell zum Kennenlernpreis an. Denn wer kauft schon die Katze im Sack? Trotzdem möchte ich neuen Kund*innen einen ersten Einblick in meine Arbeit ermöglichen. Der Blog ist wie dafür geschaffen! Bei Auftragstexten halte ich mich an die vorgegebenen Briefingbestandteile wie Stil und Ton (förmlich, locker, informativ, unterhaltsam, …), Zielgruppenspezifika und Strukturwünsche. Demnach klingen diese Texte meist anders als meine Posts. Und doch kann ich – auch durch die breitgefächerten Kategorien meines Blogs – mein Portfolio darbieten und zeigen, wie ein von mir verfasster Beitrag aussehen könnte. Sich rein auf berufliche Themen zu konzentrieren wäre deshalb auch wenig zielführend, weshalb ich auch persönlichere Themen einfließen lasse. Um ehrlich zu sein, geht die Liste der guten Gründe aber noch weiter. Der Blog ist nicht nur ein selbstloses Produkt zur besseren Orientierung meiner Kund*innen.

Punkt 3: Ein Herzensprojekt

Das Schreiben ist für mich die schönste Art, mich auszudrücken. Ich debattiere und erzähle zwar auch gerne, doch wichtige Standpunkte formuliere ich am liebsten in schriftlicher Form. So ist es festgehalten für die Zukunft, jeder erhält die gleichen Informationen und Eindrücke und ich kann mir besonders viel Zeit lassen, jeden Gedanken genau so niederzuschreiben, wie er in meinem Kopf auftaucht. Undurchsichtige Passagen werden mit Erklärungen bestückt und eine falsche Wortwahl ist schnell korrigiert. Außerdem würde ich mich verbal wohl nie so blumig ausdrücken, wie es mir das Schreiben ermöglicht. Daher habe ich schon früh damit angefangen, alles was ich hätte sagen können, niederzuschreiben. Damals als ein wöchentlich erscheinendes „Wort zum Sonntag“ in der Notiz des Netzwerks wer-kennt-wen (Ojeh, das ist wirklich lange her. Ich merke, die Zeit rast!). Auch anhand kurzformatiger Texte bei Facebook teile ich immer wieder meine Erlebnisse oder Standpunkte mit Freunden und Bekannten. Es war also höchste Zeit einen Blog zu eröffnen, der all meine Werke an einem Ort versammelt, der nur von Lesewilligen und Interessierten aufgesucht wird. Zudem kann ich so die Themen behandeln, die mir am Herzen liegen und mein Interesse wecken. Natürlich schreibe ich sehr gerne für meine Auftraggeber*innen und genieße es jederzeit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Auf vielen Gebieten konnte ich mich durch das Einarbeiten in und Aufbereiten von Themen an ungeahnten Stellen weiterbilden. Doch zwischendurch möchte ich euch am liebsten das mitteilen, was mich persönlich beschäftigt. Ich hoffe ich kann euch für mein kleines Herzensprojekt begeistern und durch die Breite an Kategorien vielleicht nicht jedes Mal, aber doch hin und wieder ein für euch spannendes Thema näherbringen und zu ein paar Minuten unterhaltendem Lesegenuss beitragen.