Was ist schon gerecht?

„Die Uni ist oft unfair. Das offen zu sagen ist ein Anfang“ – so schreibt die Zeit Campus (aktuelle Ausgabe: Nr. 2 März / April 2018). Seit ich die Titelstory gelesen habe, juckt es in meinen Fingern. Wie oft haben wir nicht gehört, dass die Zeit an der Uni wohl die schönste in unserem Leben sein wird? Das gilt leider nicht für alle. Höchste Zeit, das Thema Gerechtigkeit anzusprechen – im Unikontext, aber auch darüber hinaus.

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Freie Zeiteinteilung – Fluch oder Segen?

Die Inspiration zu diesem Blogpost habt ihr mir geliefert, liebe Instagram-Follower! Da ihr euch bei der Online-Abstimmung überhaupt nicht einigen konntet, ob ihr euch mehr für gesellschaftliche Diskurse oder berufliche Themen interessiert, möchte ich heute beides miteinander kombinieren. Und wie ginge das wohl besser als im Rahmen der vieldiskutierten Work-Life-Balance?

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Preisgestaltung – Die Gretchenfrage der Selbstständigen

„Gret|chen|fra|ge, (Substantiv, feminin): unangenehme […] und zugleich für eine bestimmte Entscheidung wesentliche Frage“ – Duden

Wer ein Unternehmen gründet oder beschließt, freiberuflich zu arbeiten, die*der ist sich schon vor der Anmeldung ihrer*seiner Tätigkeit sicher: Ich habe etwas zu bieten, was die Menschheit braucht. Schwieriger wird es im nächsten Schritt. Bei der Frage nach dem Wert der eigenen Leistung, dem eigenen Aufwand und der eigenen Zeit gerät man leicht ins Schwanken zwischen angemessener Bezahlung und kund*innenfreundlichen Preisen. Die Preisgestaltung ist also die Gretchenfrage aller Selbstständigen – entscheidend, aber doch unbequem. Heute verrate ich euch meine ganz persönliche Antwort darauf und was ich diesbezüglich in den kommenden Wochen ändern werde.

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Die Suppenküche in der sparte4 – Zu Gast bei Freunden

Georg Christoph Lichtenberg (ein deutscher Physiker des 18. Jahrhunderts) behauptete einst, die Kultur verschlinge die Gastfreundschaft. Das Saarländische Staatstheater hingegen beweist mit dem neuen Format „Suppenküche“ in der sparte4 das Gegenteil. In Anlehnung an die 2016 ins Leben gerufenen Denkraumwochen zum Thema „Was werden wir werden?“ soll nun – erst experimentell, aber mit Blick auf Weiterführung –  ein Rahmen der Begegnung und die Möglichkeit zum offenen Austausch geschaffen werden – ohne Fachsimpelei, ohne Einstiegshürden, aber dafür mit einem dampfenden Teller Suppe.

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Neues Jahr, neuer Umzug – Die vier Phasen der Wohnungssuche

Es ist mal wieder soweit. Seit ich im August 2013 das erste Mal umgezogen bin und damit das sichere Nest des Elternhauses verlassen habe, folgten bisher insgesamt sieben Umzüge. Und ja, der Titel verrät es bereits: Nummer acht steht bevor. Nun könnte man fast annehmen, es würde sich zu einem Hobby entwickeln, zu einem kleinen Kick im sonst geregelten Alltag oder schlimmstenfalls gar zu einem Spleen oder einer Sucht! Doch ich kann euch beruhigen: Ich tue das nicht, um meine fleißigen Umzugshelfer zu ärgern oder gar aus Spaß, nein, ich hasse es! Da es aber auch für diesen Wohnungswechsel wieder triftige Gründe gibt, begebe ich mich also erneut auf die Suche. Und während ich so schreibe, fällt mir auf: Mit den Wohnungen ist es bei mir wie für viele andere mit der Liebe!

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The same procedure as every year…

In jedem Jahr, spätestens zwischen den von kulinarischer Völlerei geprägten Weihnachtstagen und dem „so schnell gekommenen“ Jahreswechsel, schwelgen wir zwischen Nostalgie und einer gesunden Portion Übermotivation. Wie schnell war doch 2017 vorbei und welche Vorsätze schreibe ich nur für 2018 auf – sind doch die bisherigen noch nicht in die Tat umgesetzt worden! Meine – in diesem Jahr neu erlernte – Lösung für dieses Problem lautet: Gelassenheit!

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Entdecken, Lernen und Verkosten in der Rimoco Gewürzmanufaktur

Wonach duftet Weihnachten? Eigentlich eine seltsame Frage. Ihr könntet jetzt irritiert dreinschauen, verwundert darüber, wie man einen Feiertag denn mit der Nase wahrnehmen soll. Und doch weiß ich, dass jeder von euch sofort Gewürze wie Zimt, Nelken oder Sternanis im Kopf hatte. Wir verknüpfen Gefühle und Erinnerungen so stark mit unseren Sinneseindrücken, dass es schon selbstverständlich geworden ist, Geschmäcker und Düfte mit abstrakten Begriffen wie „weihnachtlich“ oder „winterlich“ zu kategorisieren. Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich mit einem ausgiebigen Aromenshopping in der Rimoco Gewürzmanufaktur auf die Feiertage einzustimmen.

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„Tourist, go home!“ – Über die Arten des Reisens und ihre Konsequenzen

Es wird viel geschimpft über den Menschen in seinem aktuellen Habitus. Die Rede ist von Konsumgesellschaften, Umweltverschmutzern und Klimasündern. Die mahnenden Zeigefinger erheben sich in Richtung Industrie und Handel, die „Big Player“ sind Schuld! Wegen Nestlé verdursten Menschen, VW zerstört unser Klima und in den eigentlich leidtragenden Entwicklungsländern ist der Verzicht auf Plastik längst noch kein Thema, während wir Gutmenschen uns darüber aufregen, wenn eine Salatgurke in Plastik verpackt ist. Doch wenn es uns selbst an den Kragen gehen soll, wird es schnell still um die weltverbesserischen Intentionen.

Wir alle lieben unsere Freiheit. Die meisten sind damit aufgewachsen, manche erleben sie als Errungenschaft, doch niemand will sie gänzlich aufgeben. Neben dem Ruf nach geschlossenen Grenzen, die die Einreise kontrollieren, soll die eigene Möglichkeit zum (Aus-)Reisen unangetastet bleiben. Wir durchwandern oder überfliegen die Welt und fühlen uns dabei ganz bourgeois, gebildet, wie einst schon der Urvater aller Reiseblogger: Johann Wolfgang von Goethe. Des Menschen scheinbar liebstes und nicht weniger kostspieliges Hobby zieht jedoch seine Folgen nach sich – von der*vom Partyurlauber*in bis hin zur*zum chamäleonartigen Individualtourist*in.

Wohin ging deine letzte Reise?

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Die Kulturwissenschaften – Gedanken zum Semesterstart

Mitte Oktober, das neue Semester an der Universtität des Saarlandes beginnt, und die Geister scheiden sich: Die klassischen Studierenden sitzen zwischen den Stühlen, durchleben den halbjährlich wiederkehrenden Zwiespalt zwischen Abschiedsschmerz von Bett und Netflix-Konto und der aufsteigenden Abendteuerlust auf einen kleinen Neubeginn. Sicher, spätestens beim ersten frühmorgendlichen Seminar, das im Winter umgeben von Kälte und Dunkelheit nicht die geringste Chance auf begeisterte, kluge Köpfe hat, wird die Motivation wieder verfliegen. Doch bis dahin pilgern aufgeregte Erstis neben Altstudenten, das Ziel des Studienabschlusses fest im Blick, über den herbstlichen Campus. Für mich bedeuter der Start ins Semester vor allem die Rückkehr des strukturierten Alltages und die Hoffnung auf Weiterbildung – denn mein Studium verleiht mir im Zuge des noch in der Ferne liegenden Abschlusses nicht nur einen Titel, sondern auch ein breit aufgestelltes, auf die Berufswelt vorbereitetes Image.

Wofür mein Studium eigentlich steht und wie es sich mit meiner Selbstständigkeit als freiberufliche Texterin kombinieren lässt, erfahrt ihr im heutigen Blogpost.

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Der Blog der Dienstleisterin

Wenn ich durch die Liste der Blocksatz.co Facebook-Beiträge scrolle, fällt mir eines auf: Die meisten Posts beschäftigen sich mit dem jeweils aktuellen Blogpost oder mit zur Thematik passenden Kommentaren und Infos und eher seltener mit den Inhalten, für die Blocksatz.co eigentlich steht. Nun hat sich die*der eine oder andere sicher schon gefragt, was es mit diesem Blog auf sich hat. Immerhin bin ich keine klassische Bloggerin und auch auf der Website stößt man in erster Linie auf Leistungen und Preise, statt auf ausführliche Berichte darüber, warum ich mit dem Bloggen angefangen habe und welches Spezialgebiet von „Fashion“ über „Food“ bis „Travel“ ich denn verkörpere. Heute möchte ich dieses Rätsel lösen und euch die drei Funktionen des Blocksatz.co-Blogs verraten.

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