Reise & Kulinarik

Entdecken, Lernen und Verkosten in der Rimoco Gewürzmanufaktur

Wonach duftet Weihnachten? Eigentlich eine seltsame Frage. Ihr könntet jetzt irritiert dreinschauen, verwundert darüber, wie man einen Feiertag denn mit der Nase wahrnehmen soll. Und doch weiß ich, dass jeder von euch sofort Gewürze wie Zimt, Nelken oder Sternanis im Kopf hatte. Wir verknüpfen Gefühle und Erinnerungen so stark mit unseren Sinneseindrücken, dass es schon selbstverständlich geworden ist, Geschmäcker und Düfte mit abstrakten Begriffen wie „weihnachtlich“ oder „winterlich“ zu kategorisieren. Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich mit einem ausgiebigen Aromenshopping in der Rimoco Gewürzmanufaktur auf die Feiertage einzustimmen.

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„Tourist, go home!“ – Über die Arten des Reisens und ihre Konsequenzen

Es wird viel geschimpft über den Menschen in seinem aktuellen Habitus. Die Rede ist von Konsumgesellschaften, Umweltverschmutzern und Klimasündern. Die mahnenden Zeigefinger erheben sich in Richtung Industrie und Handel, die „Big Player“ sind Schuld! Wegen Nestlé verdursten Menschen, VW zerstört unser Klima und in den eigentlich leidtragenden Entwicklungsländern ist der Verzicht auf Plastik längst noch kein Thema, während wir Gutmenschen uns darüber aufregen, wenn eine Salatgurke in Plastik verpackt ist. Doch wenn es uns selbst an den Kragen gehen soll, wird es schnell still um die weltverbesserischen Intentionen.

Wir alle lieben unsere Freiheit. Die meisten sind damit aufgewachsen, manche erleben sie als Errungenschaft, doch niemand will sie gänzlich aufgeben. Neben dem Ruf nach geschlossenen Grenzen, die die Einreise kontrollieren, soll die eigene Möglichkeit zum (Aus-)Reisen unangetastet bleiben. Wir durchwandern oder überfliegen die Welt und fühlen uns dabei ganz bourgeois, gebildet, wie einst schon der Urvater aller Reiseblogger: Johann Wolfgang von Goethe. Des Menschen scheinbar liebstes und nicht weniger kostspieliges Hobby zieht jedoch seine Folgen nach sich – von der*vom Partyurlauber*in bis hin zur*zum chamäleonartigen Individualtourist*in.

Wohin ging deine letzte Reise?

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Berlin für Foodlover – Das Mekka der Köstlichkeiten

„Man wird von allem satt. Aber eins schmeckt besser als das andere.“

Der Mensch ist ein regelrechter Künstler. Er versteht es, aus dem Notwendigen etwas Besonderes zu machen. Dies gilt vor allem für die beliebte Thematik des Essens. Denn eigentlich würde es ausreichen eine geschmacksneutrale Substanz zu sich zu nehmen, die einem die nötigen Nährstoffe zuführt und den Hunger stillt – doch wer will das schon? Stattdessen wird die Küche zum Laufsteg: Gewagte Kombinationen, beliebte Evergreens, Showeffekte! Das alles landet auf unseren Tellern und verzaubert unsere Sinne.

Wer Berlin besucht, wird überwältigt vom kulinarischen Angebot dieser Stadt. Man möchte fast sagen: Es gibt nichts, das es nicht gibt. Weiterlesen

Deutschlandtour Teil III – Entlang der Küste von Nord nach Ost

Berlin zu verlassen fällt ausnahmslos jedes Mal schwer. Ein wenig erträglicher war es allerdings mit Aussicht auf ein paar Tage Meer und Strand. Entgegen unserer ursprünglichen Planung wird das der letzte Teil unserer Deutschlandtour sein. Da das Wetter weiterhin nicht mehr auf unserer Seite sein wird, haben wir beschlossen das Wochenende in Köln abzusagen und früher nach Hause zu fahren. Immerhin kennen wir die Stadt schon, es wäre also nur ein kleiner Bonus gewesen, nochmal dort Halt zu machen. Stattdessen haben wir jetzt eine lange Heimfahrt vor uns, an deren Ende unser eigenes Bett wartet. Wir freuen uns, Zuhause anzukommen und vor allem darauf, wieder selbst kochen und waschen zu können. Alles hat seine Vor- und Nachteile…

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Deutschlandtour Teil II – Berlin, du bist so wunderbar!

Nach einer Nacht Zwischenstopp in Leipzig, inklusive leckerem Frühstück im Café Cantona und Zoobesuch (versucht diesen Programmpunkt wenn irgendwie möglich unter der Woche einzuplanen, um den Besuchermassen aus dem Weg zu gehen), ging es für uns endlich wieder nach Berlin. Nachdem wir letztes Jahr den klirrend kalten Winter dort miterlebt haben, konnten wir uns diesmal über einen trockenen und mehr oder weniger sonnigen Spätsommer freuen.

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Deutschlandtour Teil I – Unterschätztes Thüringen

Es ist soweit! Die vorlesungsfreie Zeit darf bei mir in diesem Spätsommer tatsächlich „Semesterferien“ genannt werden, denn alle Klausuren sind geschrieben und die Hausarbeiten werden sich erst im Anschluss an die zukünftigen Semester häufen. Dieser Freiraum muss genutzt werden!  Deshalb sind tellofrikadello und ich aufgebrochen, um vier Wochen Urlaub im eigenen Land zu verbringen und eine große Runde durch Deutschland zu drehen. Selbstverständlich nehme ich euch gerne mit auf die Reise und halte euch hier über Highlights und Enttäuschungen auf dem Laufenden.

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Bienvenue à Strasbourg!

Heute erwartet euch ein eher bildlastiger Blogbeitrag, der meine Leidenschaft für Architektur und deren Gestaltungswege widerspiegelt. Anfang Juni haben tellofrikadello und ich als Geburtstagsausflug zum wiederholten Male das französische Straßburg besucht und dieses Mal war nun endlich auch die Wetterfee gnädig mit uns. Wer wie wir im Saarland oder der nahegelegenen Pfalz wohnt, sollte die überschaubare Fahrtzeit von etwa 90 Minuten auf jeden Fall auf sich nehmen und einen Tag in dieser märchenhaften Stadt verbringen. Weiterlesen

1001 Nacht auf deutsch: Der orientalische Markt in Saarbrücken-Burbach

Da die letzten Tage bei mir unheimlich viel los war, bietet sich heute die Gelegenheit, euch ein Stückchen durch die Zeit reisen zu lassen. Es geht zurück zum 20. Mai und zwar auf den Burbacher Marktplatz in Saarbrücken. Jedes Jahr findet dort der orientalische Markt statt, auf dem die Multikulturalität des Stadtviertels aufgegriffen und als mittlerweile beliebtes und gut besuchtes Event nach außen getragen wird. Weiterlesen

Viva Colonia! Oder: Wie wir uns einmal quer durch Köln gefuttert haben

Letztes Wochenende habe ich zum ersten Mal die Domstadt Köln besucht. Als Anlass galt das Streetfoodfestival, zu dem tellofrikadello als Juror eingeladen war und mich großzügigerweise als Begleitung mitgenommen hat. So konnten wir uns vor allem über das Festival, aber auch durch die gesamte Stadt schlemmen. Zugegeben, zwischenzeitig kamen immer wieder Bedenken auf, ob wir am Sonntag Nachmittag überhaupt noch ins Auto passen würden. Aber zum Glück treibt uns beide auch der Entdeckergeist, weshalb wir in vier Tagen über 80km zu Fuß zurückgelegt haben. Die Kalorienauf- und abnahme war also ausgewogen – auch wenn es auf den Fotos vielleicht nicht danach aussieht. Weiterlesen

Die Ruhe vor dem Sturm: Roadtripping Mallorca

Die Semesterferien sind vorbei und der Launch von Blocksatz steht bevor. Die nächsten Wochen sehen nicht viel freie Zeit vor. Umso glücklicher bin ich darüber, auf neun Tage Auszeit zurückblicken zu können. Anfang April durfte ich die Schönheit eines von mir bisher maßlos unterschätzten Fleckchens Erde kennenlernen. Während Mallorca vor dem Urlaub bei mir sofort die Assoziation von Sangria konsumierenden Deutschen in Tennissocken und Adiletten hervorrief, so denke ich jetzt an traumhafte Buchten, malerische Bergdörfer und die ansteckend entspannte Atmosphäre auf der Lazy Finca Son Valls. Weiterlesen